Pädagogik der Vielfalt

Pädagogik der Vielfalt heißt, Achtung vor der Persönlichkeit jedes*jeder Einzelnen zu haben, sich selbst eingeschlossen, und alle Menschen im Kontext ihrer individuellen und damit einzigartigen Lebensgeschichte zu betrachten, die von unterschiedlichen sozialen und kulturellen Einflüssen geprägt ist. Aufgrund dieser Betrachtungsweise gibt es keine festgeschriebenen Definitionen für Menschen à la „Sie ist so, weil sie ein Mädchen ist.“, da Menschen von außen nicht bestimmbar sind. „Was“ oder vielmehr wer ein Mensch ist oder werden will, kann nur er*sie selbst bestimmen.

Annedore Prengel schreibt:

„Kindern und Jugendlichen sollte nicht gezeigt werden, was aus ihnen werden soll, sie brauchen vielmehr Begleitung und Unterstützung auf dem schwierigen Weg der Gestaltung ihres eigenen Lebens.“

(Prengel, Annedore: „Pädagogik der Vielfalt: Verschiedenheit und Gleichberechtigung in Interkultureller, Feministischer und Integrativer Pädagogik(Schule und Gesellschaft) vom VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2006)

Und selbst gestalten können Kinder und Jugendliche ihr Leben nur dann, wenn wir Ihnen die Freiräume dazu lassen. Dazu gehört auch die Anregung zur Selbstreflexion und den Zugang zu Wissen über gesellschaftliche und ökonomische Bedingungen zu ermöglichen.

 

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